Markante Treppe
Eine markante Treppe im alten Steinbruch gegenüber der Remsquelle bildet den Einstieg zum Wanderweg. Skulptural, elegant und einladend.
Mitten im lichtdurchfluteten Wald auf der schwäbischen Alb unterhalb von Lauterburg entspringt die Rems. Kaum sichtbar bahnt sich der Fluss durch aufgeschichtete Felsbrocken seinen Weg. Verschiedene Wanderrouten führen zu diesem so bedeutenden Ort des Remstals.
Über eine Markante Treppe im alten Steinbruch, gegenüber der Remsquelle, gelangen Besucher ab Mai 2019 zu einem wiederentdeckten Wegabschnitt, der den Steinbruch direkt mit der Quelle verbindet. Skulptural, elegant und einladend haben harris und kurrle architekten aus Stuttgart die Treppe entworfen. Als weiße Station steht sie im deutlichen Kontrast zu den dunklen Schattierungen des Ortes. Dem Asphalt der Straße, dem Fels des Steinbruchs und den Bäumen des Waldes.
Mit dem Architekturprojekt „16 Stationen“, das im Rahmen der Remstal Gartenschau 2019 realisiert wurde, wird die Idee von Gemeinsamkeit und Vielfalt entlang unserer Kommunen auf ganz besondere Weise sichtbar. Im Einklang mit der Landschaft entstanden Orte der Begegnung, welche die Städte und Gemeinden auf ganz besondere Weise miteinander verknüpfen und doch deren Individualität wiederspiegeln. Für die Umsetzung dieser spannenden Aufgabe konnte die Kuratorin Jórunn Ragnarsdóttir namhafte Architekturbüros aus ganz Deutschland gewinnen.
Architekt: harris und kurrle Architekten, Stuttgart
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73457 Essingen