Falkenhöhle
Man muß schon um die 2 km laufen, ehe man am Eingang der Höhle ankommt. Ausgangspunkte sind mehrere möglich, vom Kitzinghof aus, Möhnhof oder bei Rötenbach.
Geht man vom Wanderparkplatz bei Rötenbach aus, dann kann man an den seltsamen Löchern im Feld vorbeikommen, die sich da mitten in der flachen Landschaft auftun und die in einer Reihe hintereinander aufgereiht scheinen. Sind die vielleicht künstlichen oder natürlichen Ursprungs?
Der WSWorientierte Eingang zur Höhle liegt in 710 m Seehöhe. Die Gesamtlänge beträgt fast 90 m, von denen aber die meisten Menschen nicht einmal die Hälfte zu sehen bekommen, weil sie sich mit der Eingangshalle meist zufrieden geben. Die lässt sich nämlich mit einer Taschenlampe ganz gut erkunden. Der Rest ist Leuten vorbehalten, die auch bereit sind, sich "schmutzig" zu machen, vielleicht mal auf dem glatten Boden auszurutschen oder auch einmal auf allen Vieren zu kriechen. Das sind nicht so sehr viele. Die Breite der Höhle schwankt zwischen 17 m und 50 cm, die Höhe zwischen 50 cm und 7 m.
Die Höhle befindet sich, den Fachleuten zufolge, "in den von Feuersteinknollen durchsetzten Massenkalken des Weißjura Delta", heute "Oberjura - ki2". Früher gab es wohl reiche Tropfsteinvorkommen, aber alles, was irgendwie mitnehmbar war, ist heute draußen. Was es noch zu sehen gibt, das war einfach noch zu groß für die Zerstörung. Und kleine Sinterröhrchen bilden sich schon wieder neu.